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Der Businessplan steht am Beginn jedes Unternehmens ◼

Planvolles Vorgehen von Anfang an zieht sich durch die gesamte unternehmerische Betätigung.

1. Businessplan, brauchts den überhaupt? ◼

Die Frage, ob ein Businessplan notwendig ist, stellt sich eigentlich nicht. Will der Unternehmensgründer sein Vorhaben finanzieren, wird er um die Erstellung eines Businessplanes nicht herumkommen, aber auch, wenn die Finanzierung bereits gesichert ist, sollte ein Businessplan am Anfang der Gründung stehen.

Ein vernünftig erstellter Businessplan gibt Auskunft über die Tragfähigkeit des Vorhabens und bietet die Chance, sich bereits bevor Kosten entstanden sind, mit der Geschäftsidee auseinanderzusetzen. Wurden die Schritte „Rechtsformwahl“ bis „Förderung und Businessplan“ unseres Gründerleitfadens  gegangen, ist bereits vor Unternehmensgründung ein wirtschaftliches Fundament für das zu gründende Unternehmen gelegt.

Ein Businessplan zu Beginn des Unternehmens hilft ungemein, Fehler zu vermeiden, Schwachstellen aufzudecken und das Unternehmen gleich zu Beginn so auszurichten, dass einem erfolgreichen Start nichts im Wege steht. Wir unterstützen Sie gerne mit unserer langjährigen Erfahrung und fachlichen Kompetenz auf dem Weg in Ihre Selbstständigkeit. Ein richtiger und überlegter Start verhindert in der Folge so manches vermeidbare Problem.

2. Was sollte in einem Businessplan enthalten sein? ◼

Ein Businessplan besteht aus mehreren Teilen, die einer Struktur folgen sollten, die dem Betrachter ermöglicht, sich in das Unternehmen einzufinden und der Unternehmensidee zu folgen.

2.1. Aufbau eines Businessplans ◼

Ein passender struktureller Aufbau kann zum Beispiel so aussehen

2.2. Inhalt eines Businessplans ◼

Der Businessplan soll dem Betrachter alle notwendigen Informationen liefern, um beurteilen zu können, ob es sich um ein tragfähiges Vorhaben handelt. Dazu gehört selbstverständlich, die Person des Gründers vorzustellen und zu erläutern, worin die Fähigkeit des Gründers zu sehen ist, sein Vorhaben erfolgreich umzusetzen. Das Vorhaben soll genau beschrieben sein, um dem Leser die Möglichkeit zu bieten, sich eine exakte Vorstellung davon zu verschaffen, welche Ziele das zu gründende Unternehmen anstrebt.

Es muss klar herausgestellt sein, welche finanziellen Mittel benötigt werden, um das Vorhaben umsetzen zu können und aus welchen Quellen die Mittel stammen werden oder sollen. Schlussendlich muss schlüssig dargelegt werden, dass der Gründer sich intensiv mit der wirtschaftlichen Tragfähigkeit des zu gründenden Unternehmens beschäftigt hat und es muss fundiert dargelegt werden, dass sich das zu gründende Unternehmen erfolgreich am Markt behaupten kann.

2.3. Umfang eines Businessplans ◼

Ein Businessplan muss keinen immensen Umfang haben. Die Belastbarkeit ist wichtiger als die Anzahl der Seiten, die der Businessplan umfasst. Sie müssen keine Romane schreiben. Derjenige, der den Businessplan liest, soll diesen lesen wollen. Endloses Geschwafel ermüdet nur und bringt keinen Mehrwert.

Businesspläne müssen daher nicht lang sein. Häufig wird versucht über die Textlänge und den Textumfang von Businessplänen den Eindruck zu erwecken ein besonders gelungenes und aussagekräftiges Exposé erstellt zu haben. Nach unserer Erfahrung ist dies nicht der Fall. Deutlich mehr Bedeutung wird dem Umstand beigemessen, ob die absehbaren Chancen und Risiken gründlich eruiert wurden, die tatsächliche Machbarkeit des Vorhabens dokumentiert wurde und das geplante Unternehmen finanziell mittel- und langfristig auf gesunden Füßen steht.

Ein Patentrezept für einen Businessplan gibt es nicht. Je nach zu gründendem Unternehmen muss mehr oder weniger auf das lokale Umfeld eingegangen werden. Ist der Gründer kraft Ausbildung qualifiziert, muss nicht lange über die Qualifikation berichtet werden, ist er ein Autodidakt, sollte erläutert werden, warum der Gründer die notwendigen Fähigkeiten besitzt. Soll das Unternehmen in einem bestehenden stark umkämpften Marktumfeld gegründet werden, ist das Alleinstellungsmerkmal um so wichtiger und darzulegen, warum ausgerechnet dieses Unternehmen in diesem Marktumfeld erfolgreich sein wird usw. usw.

3. Kurzvideo zum Businessplan ◼