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Aktuelle Informationen für unsere Mandanten ■

News
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1. Bestens informiert von Ihrem Steuerberater Eselgrimm und Partner in Schweinfurt ■

In unseren Jahresrundschreiben, die Sie im Downloadbereich  unserer Webseite finden, informieren wir unsere Mandanten über aktuelle Entwicklungen aus den Bereichen Steuern und Wirtschaft. Hierbei geben wir unseren Mandanten insbesondere Informationen an die Hand, die diese benötigen um notwendige Änderungen und Anpassungen für das kommende Jahr vorzunehmen.

Es gibt jedoch auch unterjährig Informationen und Entwicklungen, die für einen Großteil unserer Mandanten von bedeutendem Interesse sind. Diese Informationen werden von uns entsprechend vorselektiert und aufbereitet unseren Mandanten auf diesem Teil unserer Webseite wiedergegeben.

Bitte beachten Sie, dass hierbei nicht alle Belange jedes einzelnen Mandanten abgedeckt werden können, sondern aktuelle Änderungen und Neuigkeiten im Allgemeinen wiedergegeben werden. Selbstverständlich kann dies eine individuelle Beratung nicht ersetzen.

2. Häufig gestellte Fragen zu den staatlichen Hilfen infolge der Corona-Pandemie , Stand 06.10.2021 (Bitte die einzelnen Punkte anklicken) ■

Zur Beantwortung der Fragen, diese bitte anklicken.

3. Aktuelle Informationen über steuerlich und wirtschaftlich relevante Themen ■

21.10.2021

Angaben zum Leistungszeitpunkt und Leistungsort beim Vorsteuerabzug ■

Der Bundesfinanzhof hat sich in 2018 und 2019 zum Vorsteuerabzug bei Rechnungen mit ungenauen Angaben hinsichtlich des Leistungsortes und des Leistungszeitpunktes geäußert. Als Folge davon hat das Bundesfinanzministerium am 09.09.2021 ein BMF-Schreiben zu dieser Thematik herausgebracht und den Umsatzsteueranwendungserlass auf der Grundlage der Urteile des BFH angepasst.

Demnach führen ungenaue oder unrichtige Angaben zum Ort der Leistungserbringung dazu, dass die Rechnung nicht korrekt ausgestellt wurde und daher ein Vorsteuerabzug aus der erhaltenen Rechnung zu verwehren ist.
Außerdem wird der Vorsteuerabzug gefährdet, wenn kein Leistungszeitpunkt angegeben ist und es Zweifel daran geben kann, dass das Rechnungsdatum dem Leistungsdatum entspricht.

06.10.2021

Verlängerung der Antragsfrist auf Überbrückungskilfe III Plus ■

Die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe III Plus wurde bis zum 31.12.2021 verlängert (bisher 31.10.2021). Darüber hinaus umfasst diese nun den Zeitraum Juli bis Dezember 2021. Bereits gestellte Anträge für den Zeitraum Juli bis September werden um die entsprechenden Zeiträume verlängert. Der Antrag muss zur Erlangung der Überbrückungshilfe III Plus für die Zeiträume Oktober bis Dezember neu gestellt werden. Bei der Antragstellung wird ein bereits gestellter Antrag auf Überbrückungshilfe III Plus um die Zeiträume Oktober bis Dezember 2021 erweitert. Wird der Antrag erstmals gestellt, umfasst dieser den kompletten Zeitraum Juli bis Dezember 2021.

04.10.2021

Verlängerung der Möglichkeit virtueller Mitgliederversammlungen ■

Die Möglichkeit eine virtuelle Mitgliederversammlung auch ohne entsprechende Satzungsänderung durchzuführen wurde bis zum 31.08.2022 verlängert. Soll nach diesem Zeitpunkt weiterhin virtuell zur Mitgliederversammlung geladen werden, muss die Vereinssatzung entsprechend angepasst werden. Soll dies so geschehen, empfiehlt es sich, dies in der kommenden virtuellen Mitgliederversammlung zu beschließen, da sonst eine Präsenzsitzung notwendig wird, um den entsprechenden Beschluss zu fassen.

Gezielte Spende kann gemeinnützig sein - oder auch nicht ■

Der BFH hat in einer Streitfrage hinsichtlich einer als gemeinnützig anzuerkennenden Spende Stellung bezogen und doch vieles offen gelassen. Im zur Verhandlung stehenden Fall wurde einem Tierheim eine zweckgebundene Spende erbracht. Zweck der Spende (5.000 EUR) war, die Kosten für die Unterbringung eines Problemhundes in einer gewerblichen Tierpension abzudecken.

Das Finanzamt und auch das in der Vorinstanz zuständige Finanzgericht lehnten die Anerkennung als Spende ab, da diese an einen direkten einzelnen Zweck gebunden war und somit nicht dem Gemeinwohl dient. Der BFH stellte nun klar, dass auch eine an einen einzelnen Zweck gebundene Spende gemeinnützig sein könne, allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Schädlich für die Anerkennung der Spende ist, wenn diese einer konkret benannten Person dienen soll UND hierdurch letztlich verdeckt Unterhalt geleistet oder eine gegebene Zusage erfüllt werden soll. Davon sei, so der BFH, im vorliegenden Fall jedoch nicht auszugehen, da der Hund bevor er ins Tierheim kam, keinen Bezug zur Spenderin hatte. Der BFH hat den Fall dennoch an die Vorinstanz zurückgegeben, da noch zu klären sei, ob die Unterbringung in einer gewerblichen Tierpension der Förderung des Tierwohls diene und ob die Unterbringung in gewerblichen Tierpensionen mit dem satzungsgegebenen Zweck des Tierschutzvereines vereinbar sei.

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